Conner -hat einen Paten

Der kleine Conner kam mit seiner Mutter und seinen 4 Geschwistern im Juli zu uns. Da war er ca. 8 Wochen alt. Alle waren sehr schlimm erkältet und litten alle an extremen Augenproblemen verursacht durch Herpes. Die Mutter und ihre Jungen waren alle samt in einem sehr schlechten Zustand. Sie waren sehr dünn, verwurmt und verfloht. Die Mutter von Conner hat Frauchen sofort Entwurmt und Entfloht und alle samt bekamen sie Augensalbe, ein Antibiotika, was zu essen und zu trinken. Gleich am nächsten Tag fuhr Frauchen mit allen zum Tierarzt und dort bekamen sie dann alle nochmal eine fachmännische Versorgung. Da die kleinen noch zu schwach waren, konnten sie noch nicht entwurmt und entfloht werden, was Frauchen aber sofort nachholte als sie etwas stärker waren. Die Augen von Conner bekam Frauchen einfach nicht geöffnet, auch nach mehrmaligen Reinigen der verklebten Augen konnte er seine Augen nicht öffnen. Am nächsten Tag beim Tierarzt wussten wir dann auch warum er seine Augen nicht aufbekam. Der kleine hat in seinem kurzen leben noch nie was gesehen, seine Augen hatten sich nie geöffnet. Da er noch sehr jung war hat Frauchen nach Absprache mit dem Tierarzt noch 2 Wochen gewartet bis er die Augen operativ geöffnet bekam. Nach dieser OP mussten seine Augen zwei Wochen lang jede Stunde gesalbt werden. Das war für Conner und für Frauchen keine leichte Zeit. Obwohl wir jede Anordnung des Arztes befolgten, wuchsen seine Augen wieder zu. Der Tierarzt wollte aber erneut versuchen die Augen noch einmal zu öffnen da ja unter den zugewachsenen Lidern intakte Augen vorhanden sind. Da Conner nun ja schon drei Monate alt war haben wir diese OP gleich dazu mit benutzt ihn auch schon kastrieren zu lassen. Frauchen konnte da ja noch nicht wissen, dass das nicht seine letzte OP war. Nach dieser OP sah alles super aus er wurde wieder lange Zeit gesalbt und er sah sogar einige Wochen lang seine Umwelt bis die Augen nach einigen Wochen wieder anfingen zuzuwachsen. Erneut fuhr Frauchen mit ihm zum Arzt und es stellte sich heraus das sein Körper die Augenöffnungen als Wunden erkannte und sie somit immer verschließen wollte. Noch einmal entschlossen wir uns dazu die Augen öffne zu lassen, diesmal wurden bei der OP ganz neue Augenlider geformt in der Hoffnung das der Körper jetzt nur die Augenlider als Wunden erkennen würde und nicht wieder die Augen zusammen wachsen lassen würde. Leider war das nicht der Fall, wieder einmal wuchsen die Augen zu und wir haben uns entschlossen dies jetzt so ruhen zu lassen. Er kommt hier zu Hause super klar. Sicherlich läuft er hier und da mal was über den Haufen aber er geht sogar nach draußen und wenn man es nicht weiß dann fällt es kaum auf das er nichts sieht. Frauchen sagt, dass es so schade ist das er nichts sieht weil doch unter den Augenlidern gesunde Augen sind, aber ich glaube Conner ist das völlig schnuppe. Er ist ein kleiner glücklicher Kerl und freut sich seines Lebens. Leider ist Conner durch die frühe Kastration und die vielen OP’s sehr klein geblieben. Er hat mit seinen mittlerweilen 8 Monaten die Größe einer 3 Monaten alten Katze aber das stört hier niemanden. Er ist zufrieden und das ist das was zählt. Er will jeden Tag seine Portion Milch und wehe Frauchen vergisst das einmal, dann kann er miauen wie ein ganz Großer.

 

^..^ Moin Moin ^..^

Muffin and Friends e.V. ist ein Katzenhospiz sowie eine Pflegeeinrichtung für chronisch Kranke, körperlich- und geistig behinderte sowie totgeweihte Katzen. Hier findest Du Geschichten aus unserem täglichen Leben, von unseren Abenteuern und Wissenswertes für Katzen- und Tierfreunde. Seit 2006 sind wir Pflegestelle für den Tierschutzverein Ammerland. Seit Februar 2012 sind wir ein eigenständiger eingetragener Verein